Elektrische Energiesysteme Diplom-Studium (KIA)

Fakultät Elektrotechnik & Informatik
Standort Zittau
Studienabschluss Bachelor of Engineering/­ Diplom-Ingenieur/­-in (FH)
Regelstudienzeit 7 oder 8 Semester
ECTS-Punkte 210 oder 240
Immatrikulation zum Wintersemester
Voraussetzungen Ausbildungs- /­ Praktikantenvertrag, für KIApro Qualifizierungsvertrag mit dem Partnerunternehmen

Elektrizität ist die Grundlage aller zukunftsorientierten Technologien. Sie ist das Rückgrat und Achillesferse unserer Gesellschaft zugleich. Klimawandel, begrenzte Rohstoffe und Katastrophen verändern jedoch rasant unsere elektrische Energieversorgung, woraus sich eine Vielzahl von neuen und veränderten Anforderungen für die Ingenieure ergeben. Wenn Sie hier die Zukunft mitgestalten wollen, Sie mehr über das „Internet of Things“ und Industrie 4.0 wissen wollen, sind Sie bei uns richtig.

Zum Studiengang Elektrische Energiesysteme sind folgende Studienrichtungen möglich:

  • Regenerative Energiesysteme
  • Intelligente Netze und Anlagen
Was ist das KIA-Studium?

In der KIA-Variante (Kooperatives Studium mit Integrierter Ausbildung) eignet sich das Bachelor-Studium sehr gut für zukünftige Studierende, die Theorie und Praxis miteinander verbinden wollen. Du erwirbst neben theoretischen Fachkenntnissen auch eine fachpraktische Ausbildung und erhältst zum Ende des Studiums nicht nur die Bachelor-Urkunde, sondern auch einen Facharbeiterabschluss.

Du hast die Wahl, gestalte dein Studium!

Bei dem Studiengang Elektrische Energiesysteme, wählst du zwischen einen: 

  • Das KIA-Studium

    KIA ist ein duales Hochschulstudium mit Abschluss als Bachelor nach 4 bzw. 4,5 Jahren bzw. als Diplom-Ingenieur (FH) nach 5 Jahren - mit integrierter Berufsausbildung (einschließlich IHK/­HWK-Abschluss).
    Es verknüpft sehr intensiv Theorie und Praxis, schafft frühzeitige Bindung zum künftigen Unternehmen und wird daher von der Landesregierung des Freistaates Sachsen empfohlen und von den Unternehmen ausdrücklich gefordert.

    Unsere künftigen KIA-Studierenden bewerben sich bei einem mit der Hochschule kooperierenden Unternehmen bis zu einem Jahr vor Studienbeginn, besitzen die Hochschulzugangsberechtigung (vorzugsweise Leistungskurs in Physik und Mathematik), haben Interesse an naturwissenschaftlichen Problemstellungen und verfügen über die erforderliche Mobilität.

    Die Unternehmen schließen mit der Hochschule einen Kooperationsvertrag und mit den Bewerbern Verträge zur berufspraktischen Ausbildung (Berufsausbildungsvertrag oder Praktikantenvertrag) bzw. -bei KIApro- einen Qualifizierungsvertrag ab.

    Nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages oder Praktikantenvertrages mit dem Unternehmen müssen Sie sich noch an der Hochschule mit Ihrer Hochschulzugangsberechtigung (in der Regel Abitur) anmelden - das ist ab Mitte Mai möglich.

    Das Studium beginnt in der Regel am 01.09. mit einer 4-wöchigen berufspraktischen Grundausbildung im Unternehmen. Danach absolvieren Sie in Abhängigkeit vom Studiengang ein bis drei Studiensemester an der Hochschule. (Studienablauf)

    Die studienfreien Zeiten zwischen den Studiensemestern sind der fachpraktischen Ausbildung im Unternehmen vorbehalten. Die Ausbildung im Unternehmen erfolgt während des Grundstudiums nach dem Studienablaufplan (z.B. im 4-wöchigen Wechsel der Ausbildungsorte Unternehmen und Hochschule) und endet mit der Prüfung vor der zuständigen Kammer (IHK bzw. HWK). Separater Berufschulunterricht wird nicht erteilt. Die erforderlichen berufstheoretischen Kenntnisse für die Berufsausbildung werden durch die planmäßigen Vorlesungen und zusätzliche Lehrangebote "Berufsspezifik" an der Hochschule vermittelt. Während der praktischen Ausbildungszeit haben Sie Anspruch auf den tariflichen Urlaub und erhalten vom Unternehmen eine monatliche Vergütung, die sich am Entgelt für Auszubildende orientiert.

    Nach Abschluss der Berufsausbildung werden die verbleibenden Semester als Vollzeitstudium mit berufsbegleitender Tätigkeit (häufig mit Studienfördervertrag Ihres Unternehmens) durchgeführt und enden mit dem angestrebten Hochschulabschluss (Diplom-Ingenieur (FH) bzw. Bachelor).

    Für die Unterkunft an den Studienorten Görlitz und Zittau stehen Wohnheime zur Verfügung, wir haben weiterhin für Sie in den KIA-Häusern WG-Zimmer vorreserviert.

  • Studienrichtungen

    Zum Studiengang Elektrische Energiesysteme sind folgende Studienrichtungen möglich:

    • Regenerative Energiesysteme
    • Intelligente Netze und Anlagen
  • Inhalte
    • 1. – 5. Semester (2½ Jahre; 3 Fachsemester): mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer, ingenieurwissenschaftliche Grundlagenfächer der Elektrotechnik/­Elektronik, der Werkstofftechnik, Betriebswirtschaftslehre sowie Fremdsprachen, Facharbeiterausbildung und -prüfung
    • ab 6. Semester (4. Fachsemester): vertiefungsrichtungsspezifische Fächer
    • 7. Semester (5. Fachsemester): Praxissemester
    • 9. bzw 10. Semester: Abschlussarbeit und deren Verteidigung an der Hochschule oder in einem Unternehmen
  • Studienablauf

    Sie durchlaufen zwei Phasen:

    • Phase I umfasst die ersten 2,5 Studienjahre. Nach einem halben Jahr Studium an der Hochschule wechseln Sie in dem folgenden 2 Jahren im 4-wöchigen Rhythmus zwischen der Hochschule und Ihrem Ausbildungsbetrieb. An der Hochschule besuchen Sie Vorlesungen und Übungen des Studienganges Automatisierung und Mechatronik, im Ausbildungsbetrieb erwerben Sie die berufspraktischen Fertigkeiten. Am Ende dieser Ausbildungsphase haben Sie nach nur ca. 2,5 Jahren mit der bestandenen Prüfung vor der IHK/­HWK Ihren ersten staatlich anerkannten Berufsabschluss in der Tasche. Unsere Studierenden KIApro nutzen die für KIA vorgesehenen Ausbildungsabschnitte im Unternehmen für berufliche Einsätze in ihrem Betrieb.
    • Phase II (ab 4. Fachsemester) startet mit der Fortsetzung des Studiums in Ihrem Studiengang. Das heißt, Sie absolvieren ein ganz "normales" Vollzeitstudium. Dieses beenden Sie nach weiteren 2 Jahren mit dem Hochschulabschluss Bachelor of Engineering bzw. nach 2,5 Jahren mit dem Abschluss als Diplomingenieur (FH).

 

Zum Studiengang Elektrische Energiesysteme sind folgende Ausbildungsberufe möglich: 

  • Elektroanlagenmonteur*in

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Elektroanlagenmonteure und Elektroanlagenmonteurinnen montieren, installieren, warten und reparieren Anlagen der Energieversorgungstechnik, der Steuerungs- und Regelungstechnik, der elektronischen Meldetechnik, der Sicherheitstechnik und der Beleuchtungstechnik.

    Arbeitsplätze finden Elektroanlagenmonteure und -monteurinnen in Betrieben der Elektroinstallation. Auch in Energieversorgungsunternehmen sind sie tätig. Hersteller von elektrischen Anlagen und Bauteilen oder industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen kommen ebenso als Arbeitgeber infrage. Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in der Wartung von Betriebsleit- und Sicherungssystemen des Schienenverkehrs

    Quelle: arbeitsagentur.de BERUFENET

  • Elektroberuf Allgemein

    Das Unternehmen hält sich die Wahl des Ausbildungsberufes noch offen. Es steht nur fest, dass es sich um einen Elektroberuf handelt.

  • Elektroniker*in - Energie- und Gebäudetechnik

    Berufsbeschreibung

    Kammer: HWK

    Die Elektroniker/­innen Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren Anlagen der elektrotechnischen Energieversorgung und Infrastruktur von Gebäuden. Die Tätigkeiten umfassen die Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandsetzung sowie die Reparatur.

    Arbeitsplätze finden sie vorrangig in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks. Darüber hinaus finden sie Beschäftigung in Firmen der Immobilienwirtschaft, z.B. im Facility Management oder bei Hausmeisterdiensten. Hersteller von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen oder Anlagen der Stromerzeugung wie etwa Windenergieanlagen eröffnen weitere Tätigkeitsfelder.

    Quelle: BerufeNet

  • Elektroniker*in für Automatisierungstechnik

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Elektroniker/­innen für Automatisierungstechnik integrieren Automatisierungslösungen in der Produktions-, Verfahrens-, Verkehrs- und Gebäudetechnik. Im Vorfeld analysieren sie Funktionszusammenhänge und Prozessabläufe, entwerfen Änderungen und Erweiterungen. Sie installieren und parametrieren Antriebe sowie mess-, steuerungs- und regelungstechnische Einrichtungen. Des Weiteren montieren, konfigurieren, programmieren und justieren sie Sensor-,

    Betriebs- und Bussysteme sowie Netzwerke. Die installierten Komponenten und Geräte integrieren sie und binden sie in übergeordnete Systeme ein. Nach Testläufen übergeben sie die Systeme und weisen die Anwender in die Bedienung ein.

    Auch das Warten und regelmäßige Prüfen von Anlagen, die Störungsanalyse mit Hilfe von Testsoftware und Diagnosesystemen sowie die Instandsetzung von Anlagen gehören zu ihren Aufgaben. Ihre Tätigkeiten üben sie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbstständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

    Elektroniker/­innen für Automatisierungstechnik arbeiten in Unternehmen, die Automatisierungslösungen entwickeln und herstellen oder einsetzen. Vor allem Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus kommen in Betracht. Arbeitsplätze
    gibt es jedoch auch in der Automobilindustrie, der chemischen Industrie sowie in der Hütten- und Halbzeugindustrie. Sie arbeiten in Werkhallen, an Leitständen und in den unterschiedlichsten Produktionsanlagen. Im Kundenservice sind sie an wechselnden Einsatzorten, teilweise auch im Freien tätig.

    Quelle: Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibung der Agentur für Arbeit

  • Elektroniker*in für Betriebstechnik

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Ob elektrische Energieversorgung, industrielle Betriebsanlagen oder moderne Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik - Elektroniker*­innen für Betriebstechnik sorgen dafür, dass die elektrischen Anlagen fachgerecht installiert und gewartet werden. Wenn ein Gebäude oder eine Betriebsanlage neu errichtet oder umgebaut wird, erstellen sie Entwürfe für Änderungen und Erweiterungen. Sie installieren Leitungsführungssysteme, Energie- und Informationsleitungen sowie die elektrische Ausrüstung von Maschinen mit zugehörigen Automatisierungssystemen. Außerdem organisieren sie die Montage von Anlagen und überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken. Darüber hinaus bauen Elektroniker*innen für Betriebstechnik Schalt- und Automatisierungsgeräte zusammen und verdrahten sie. Sie programmieren und konfigurieren Systeme, prüfen deren Funktion und Sicherheitseinrichtungen.
    Schließlich übergeben sie die Anlagen und weisen die Anwender in die Bedienung ein.
    Das Überwachen und regelmäßige Prüfen von Starkstromanlagen, von Melde- und Kommunikationssystemen und Anlagen der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik gehören ebenso zu ihren Aufgaben wie die Analyse von Störungen und das Instandsetzen von Anlagen. Im Kundendienst beraten sie ihre Auftraggeber auch. Ihre Tätigkeiten üben sie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbstständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.
    Elektroniker*innen für Betriebstechnik können überall dort arbeiten, wo Fabrikations- und Betriebsanlagen eingesetzt und gebaut und instand gehalten werden. Das können Kraft- und Umspannwerke, chemische und verfahrenstechnische Betriebsanlagen, Bergbauunternehmen und sämtliche Branchen der produzierenden Industrie sein. Sie arbeiten in Werkhallen und im Kundenservice an wechselnden Einsatzorten, zum Teil auch im Freien.

    Quelle: Ausbildung- und Tätigkeitsbeschreibung der Bundesagentur für Arbeit

  • Elektroniker*in für Gebäude- und Infrastruktursysteme

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Dienstleistungen im technischen Gebäudemanagement sind das zentrale Tätigkeitsgebiet der Elektroniker*­innen für Gebäude und Infrastruktursysteme.
    Sie analysieren mit dem Kunden oder den Nutzern des Gebäudes die Anforderungen an haustechnische Anlagen, erfassen Gefährdungspotenziale und konzipieren die erforderlichen Anlagen und technischen Systeme.
    Außerdem beraten sie den Auftraggeber, kalkulieren Kosten, vergeben Aufträge und nehmen die Leistungen Dritter ab. Die haustechnischen Anlagen integrieren sie über Bussysteme, programmieren Steuerungen und prüfen die Funktion von Systemen und Sicherheitseinrichtungen. Schließlich übergeben sie die Systeme und weisen Nutzer in die Bedienung ein.

    Regelmäßig inspizieren und warten sie Anlagen und Systeme, erstellen Fehlerdiagnosen und schätzen Gefährdungen ein. Sie sorgen für wirtschaftlich und ökologisch opitmale Betriebswerte, setzten technische Einrichtungen selbst instand oder veranlassen deren Reparatur. Außerdem überwachen sie die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften. Ihre Tätigkeiten üben sie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbstständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Kompetenz in der Steuer- und Regelungstechnik sowie den technischen Schnittstellen zu Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen zeichnet diesen Beruf ebenso aus wie die Befähigung als Elektrofachkraft im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

    Elektroniker/*innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme finden Einsatzgebiete im industrieellen Anlagenbau, bei Stromversorgungsunternehmen sowie in Betrieben der unterschiedlichsten Branchen, in denen reibungslos funktionierende Betriebsanlagen, Gebäude und Infrastruktursysteme eine wichtige Rolle spielen, beispielsweise in Flughäfen oder Chemiebetrieben. Sie arbeiten in Betriebsanlagen, Wohn- und Geschäftsgebäuden, in Funktionsgebäuden wie Krankenhäusern oder an verkehrstechnischen Anlagen. Dabei sind sie in Werkstätten und Werkhallen, bei der Montage auch auf Baustellen und im Freien tätig. Vor allem bei der Wartung und Inspektion führt ihre Arbeit sie an häufig wechselnde Einsatzorte.

    Quelle: Ausbildungs- und Tätigkeitsgeschreibung der Agentur für Arbeit

  • Elektroniker*in für Geräte und Systeme

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Elektroniker*­innen für Geräte und Systeme planen und steuern Abläufe bei der Produktion und der Instandhaltung beispielsweise von informations-, kommunikationstechnischen oder medizinischen Geräten. Sie organisieren Fertigungsabläufe, richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein und wirken bei der Qualitätissicherung mit. Bei der Realisierung von Aufträgen und der Analyse geforderter Funkionalitäten arbeiten Elektroniker*­innen für Geräte und Systeme mit Entwicklern und Entwicklerinnen zusammen und unterstützen sie. Sie stellen Muster und Unikate her, wählen mechanische, elektrische und elektronische Komponenten aus und montieren sie zu Systemen. Neben der Installation und Konfiguration von Programmen und Betriebssystemen, dem Prüfen von Komponenten und der Erarbeitung von Gerätedokumentationen gehört auch das Erstellen von Layouts und Fertigungsunterlagen zu ihren Aufgaben. Auch die Instandsetzung fällt in ihren Verantwortungsbereich. Im Kundendienst und bei der Reparatur von Geräten grenzen sie die Fehlerquellen mit Hilfe von Prüf- und Messgeräten und mit Diagnosesoftware systematisch ein. Sie wechseln defekte Teile aus, prüfen alle Funktionen, beraten den Kunden und weisen Benutzer ein.
    Weiterhin organisieren sie die Beschaffung von Bauteilen und Betriebsmitteln, sind in der Lage, mit englischsprachigen Unterlagen zu arbeiten und in englischer Sprache zu kommunizieren. Ihre Tätigkeiten üben sie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbstständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.
    Elektroniker/­innen für Geräte und Systeme arbeiten vorwiegend in mittleren und größeren Industriebetrieben, die informations- und kommunikationstechnische Geräte, medizinische Geräte, elektronische Systemkomonenten, Sensoren und Aktoren, Mikrosysteme sowie mess- und prüftechnische Geräte herstellen und warten. Dort sind sie in den Bereichen Fertigung, Prüfung, Reparatur, Qualitätssicherung sowie im Versuchs- und Laborbereich tätig und arbeiten in Werkstätten oder Entwicklungs- und Prüflaboratorien. Bei der Wartung und Instandhaltung können sie auch direkt beim Kunden arbeiten.

    Quelle: Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibung der Agentur für Arbeit

  • Elektroniker*in für Maschinen und Antriebstechnik

    Berufsbeschreibung

     

    Kammer: IHK /­ HWK

    Elektroniker*innen für Maschinen und Antriebstechnik übernehmen alle Tätigkeiten, die bei der Montage, der Inbetriebnahme sowie bei der Instandhaltung elektrischer Maschinen und Antriebssysteme anfallen. Im Vorfeld ihrer Arbeiten analysieren sie jeweils die Kundenanforderungen und konzipieren die passenden Antriebssysteme.
    Sie richten Fertigungsmaschinen z. B. für Ankerwicklungen von Elektromotoren ein,
    nehmen die Maschinen- und Wickeldaten auf, katalogisieren sie und stellen die benötigten Wicklungen her. Sie sind zuständig für die Montage und Demontage elektrischer Maschinen, montieren mechanische, pneumatische, hydraulische, elektrische und elektronische Komponenten, nehmen elektrische Maschinen in Betrieb, montieren Antriebssysteme, installieren Leitungen und sonstige Betriebsmittel. Dabei sind sie in der Lage, mit englischsprachigen Unterlagen wie Handbüchern oder Auftragsdaten umzugehen. Elektroniker/­innen für Maschinen und Antriebstechnik erstellen, ändern und überwachen Programme der Steuerungs- und Regelungstechnik, stellen Frequenzumrichter ein (parametrisieren) und nehmen Antriebssysteme in Betrieb. Ihr Aufgabengebiet umfasst auch die (Fern-)Diagnose von Fehlern und eine systematische Fehlersuche
    an elektrischen Maschinen sowie komplexen Antriebssystemen und deren Instandhaltung, Wartung und Überwachung im betrieblichen Einsatz.

    Elektroniker*innen für Maschinen und Antriebstechnik üben ihre Tätigkeiten unter
    Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbstständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

    Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich vor allem in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks und der Elektroindustrie mit entsprechendem Produkte-und Leistungsspektrum. Dort arbeiten sie überwiegend in Werkstätten bzw. Werkhallen, bei Montagearbeiten auf Baustellen, im Kundenservice an wechselnden Einsatzorten. Aber auch in anderen, nichtelektronischen Branchen sind sie als elektrotechnische Fachkräfte gefragt, z. B. in der Metallindustrie.

    Quelle: Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibung der Agentur für Arbeit

  • Elektroniker*in Informations- und Telekommunikationstechnik

    Berufsbeschreibung

    Kammer: HWK

    Die Elektroniker*­innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik planen und installieren elektronische Sicherheits- und Kommunikationssysteme. Sie montieren die Anlagen, nehmen sie in Betrieb, warten und reparieren sie.

    Ihrer Tätigkeit gehen sie vorrangig in Betrieben der Elektroinstallation nach. Auch Betreiber von Kabelnetzen oder Hersteller von Büromaschinen und EDV-Anlagen kommen als Arbeitgeber infrage. Darüber hinaus bieten unter anderem EDV-Dienstleister, der Fernmeldeleitungstiefbau sowie Bahnunternehmen mit ihren Kommunikationsnetzen Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch große Institutionen wie Hochschulen oder Krankenhäuser haben Bedarf an Elektronikern und Elektronikerinnen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik.

    Elektroniker*­in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

    Die bundesweit geregelte 3 1/­2-jährige Ausbildung (KIA 2 1/­2 Jahre) wird im Handwerk in den folgenden Fachrichtungen angeboten:

    • Informations- und Telekommunikationstechnik
    • Automatisierungstechnik
    • Energie- und Gebäudetechnik

    Quelle: Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibung der Agentur für Arbeit BerufeNet

Einstiegsmöglichkeiten für diesen Studiengang

KIA ist ein ausbildungsintegriertes duales Hochschulstudium mit zwei Abschlüssen: Facharbeiter (mit Kammerprüfung IHK oder HWK) und Hochschulabschluss (Bachelor bzw. Diplom). Du erwirbst also in einer verkürzten Ausbildung nach zweieinhalb Jahren mit der Prüfung vor der IHK bzw. HWK den Facharbeiterabschluss und hast nach weiteren zwei bzw. zweieinhalb Jahren den Hochschulabschluss in der Tasche.

KIA+ ist für Absolventen der 10. Klasse gedacht. Wir begleiten dich auf dem Weg zur Erlangung der Fachhochschulreife an der Fachoberschule und durch das anschließende duale KIA-Studium.

KIApro - Diese berufsintegrierte KIA-Studienform ("pro" steht für "Profis") spricht Mitarbeiter von Unternehmen mit mindestens Facharbeiterabschluss an, die beruflich aufsteigen wollen. Wir helfen gern, hier die optimale Lösung für den Weg durch das Studium zu finden.

KIAweb - ist ein webbasiertes und berufsbegleitendes Studium mit dem Abschluss »Bachelor of Engineering«. Im Gegensatz zu KIApro werden – wie der Name schon sagt, viele Lernabschnitte online absolviert. Damit verringert sich die Präsenzzeit an der Hochschule, woraus sich mehr Zeit für die berufliche Tätigkeit im Unternehmen ergibt. (Gebührenfinanzierter Studiengang)

Über die Vorteile des dualen Studiums | KIA

Dein Studiengang in 60 Sekunden

Weitere Informationen

Fachgebietskoordinator KIA

Dipl.-Ing.
Hartmut Paetzold
Fakultät Elektrotechnik und Informatik
Standort 02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 1.48
+49 3583 612-4207

Studienberater

Den Einstieg in das Studium zu finden, ist oftmals keine leichte Angelegenheit. Bei der Studienwahl, während des Studiums und bei der Frage, wie es danach weiter geht, beraten und begleiten wir Sie gern.
Dipl.-Ing.
Dietmar Rößler
Dezernat Studium und Internationales
Standort 02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 0.22
+49 3583 612-4500
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